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“Skullduggery” von James ist einer der ganz wichtigen Songs in meinem Leben. Ich war ein Teenager, als ich ihn zum ersten Mal auf einer alten leiernden Kassette gehört habe und von Anfang an fasziniert. Tatsächlich mag ich die absurde, schrille Phase von James viel mehr als den melodiösen “Madchester” Pop.
“Skullduggery” verbreitet eine fast schon kafkaesque Stimmung, mit der viele Musikfans erstmal nicht klar kommen, weil man sich zwangsweise fragt, was im Kopf von Tim Booth wohl vorgehen mag.

Ein Mensch, der solche Texte schreibt, MUSS Probleme haben – aber so lange er sie in solch phantastischen Songs bewältigt und mit der Außenwelt teilt – bitte schön!

Der Text:

An earwig crawled into my ear
Made a meal of the wax and hairs
Phoned friends, had an insect party
But all I could hear was the bass drum drum
All I could hear was the bass drum drum

Now if you put your ear close you’ll be able to hear
Not the sea shore noise of the shore sea shell
The clatter of plates
And the bronze of the bell
Going ding dong, ding dong, ding dong dong

Going out of my mind as they hollow my head
I’m floating in the air, but my body’s in bed
The more they eat, the more I see
What is not, but just could be
You can hear them laughing in my head
You can hear them laughing in my head
Ha ha ha ha ha

Now they’ve eaten my memory, I can’t recall
How the world used to be before
So a vision is the same as what is real
Depends upon the lighting, and how I feel
Ding dong, drum drum, ha ha ha ha ha

And then the music stopped
The musician went away
They’d eaten all my brain
The red and the grey

They all stack at home
Dug a tongue through my nose
Where my brain used to be
Now there’s only a hole


entscheidet selbst, ob Euch das zu spooky oder zu abstrakt ist, ich liebe den Gedanken von Insekten in meinem Kopf, denn manchmal fühlt sich mein Gehirn tatsächlich so an. Immer wenn es mir richtig schlecht geht, krame ich “Skullduggery” bzw das komplette Album “Stutter” raus und höre es mir bei voller Lautstärke an. Eigentlich ist das ganze Album von der Stimmung her ähnlich: düster, dunkel, dämonisch, gruselig, mittelalterlich – ein bizarrer Fokterkeller der Musikgeschichte – aber im allerbesten Sinne. Ein Horrorfilm in Noten…

Ich habe meine innere Ausgeglichenheit zu einem großen Teil der Band James und dem Songwriter Tim Booth zu verdanken… dafür ist Musik da und wenn Musik so etwas erreichen kann, dann kann sie doch nur gut sein.

SKULLDUGGERY…..

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