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Am Wochenende hieß es in Karlsruhe wieder “das Fest” – und das ist gleichbedeutend mit Ausnahmezustand. Es fahren tatsächlich mal regelmäßig Straßenbahnen, die kleinen Hipster-Mädchen graben ihre weißen Spitzentops und Blumenkränze wieder aus, selbst auf der baustellengeplagten Kaiserstraße pulsiert Sonntagnachmittag das Leben… und die Bässe vom “Mount Klotz” sind bei “gutem Wind” bis in die Oststadt zu hören. (zumindest wenn Fettes Brot loslegen)

Zugegeben, ich bin kein Freund vom “Feschd” – zumindest nicht vom Programm auf der Hauptbühne, und ich würde auch nie fünf Euro (ja, die ist durchaus human) bezahlen, um die Start von gestern und vorgestern bzw. die Z-Promis von heute dort zu sehen.

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Foto: Paul Needham, www.paulneedham.de

Was ich aber wirklich mag, ist die Marktplatz-Atmosphäre des “freien Bereichs” – die Kulturbühne, das Bass-Wummern von der DJ-Stage und die schreckliche sonntägliche Karaoke-Session, bei der ganz offensichtlich jeder mal ran darf und die uns heute die wohl abgrundtief grausligste jemalsschlechteste Horrorversion von “Highway to Hell” beschert hat. (merke: auch was scheinbar nur Schreien ist, ist Kunst, sonst wären die Jungs von ACDC heute keine Millionäre, gell!!??!!)
Seit Foodtrucks in Mode sind, hat sich auch die kulinarische Situation dort sehr gebessert, denn Bratwürst, Pommes und Steakweck sind für einen Vegetarier nun wirklich kein Anreiz, an einem Sonntagnachmittag das Haus zu verlassen. Heute habe ich “my heart beats vegan” für mich entdeckt. Zuerst ein bisschen erschrocken, weil es an dem besagten Foodtruck keine Schlange gab (wie an jedem anderem) – in fact, es stand wirklich niemand an. Aber das sollte nicht wirklich abschrecken, denn das liegt möglicherweise an den stolzen Preisen…. – ein Burger kostet schlappe 6,50€ – ist aber (ohne Scheiß) jeden Cent wert. Ich hatte einen crispy mexican burger mit scharfer BBQ-Sauce, Tortilla-Chips und allerlei Grünzeug – und der war wirklich lecker… der crispy soja-ppatty hält, was er verspricht, er ist nämlich wirklich cross – und nicht so pampig wie die herkömmlichen “Gemüse”-Bratlinge.

Ich kann “my heart beats vegan” nur empfehlen, auch für Menschen, die nicht vegan essen. Es schmeckt nämlich tatsächlich gut – anscheinend gibt es auch ein Restaurant dazu in Karlsruhe (wohl auch in Mannheim und Darmstadt) …. 13754591_10153948756088386_6171664938053819889_nauch das muss in nächster Zeit mal ausgetestet werde. Ich werde Euch auf dem Laufenden halten.

Anyway… der Sonntag auf dem Fest in Karlsruhe war bestimmt von schlechten Stimmen, leckerem Essen, kalten Getränken, Softeis, Pokémon-Jagd, allerlei Spaß und viel Gelächter – was braucht man da noch die “Superstars” von der Hauptbühne??

 

 

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